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ADAC-Winterreifentest: Erschreckende Ausreißer

Reifenwechsel
Mit welchen Reifen Autofahrer am sichersten durch den Winter kommen, hat der ADAC untersucht
© Foto: ADAC/Marc Wittkowski

Im aktuellen Winterreifentest haben die Experten vom ADAC zahlreiche empfehlenswerte und solide Modelle, aber auch ein paar mangelhafte Exemplare identifiziert. Besonders bei Bremswegen und Verschleiß empfiehlt der Automobilclub, genau hinzusehen.


Datum:
28.09.2022
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit:
3 min
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Untersucht hat der ADAC insgesamt 33 Modelle aus zwei Dimensionen, für Kleinwagen und SUV der unteren Mittelklasse. In der Dimension 185/65 R15 (T) für VW Polo, Audi A1 oder Opel Corsa überzeugen die Reifen von Continental, Goodyear, Semperit und Michelin sowohl bei Nässe und Schnee als auch bei trockener Fahrbahn und bekommen daher das Urteil „gut“. Danach folgt ein breites Mittelfeld, das weiterhin empfohlen werden kann.

Nur mit „ausreichend“ hat der ADAC die Modelle von Dunlop, Fulda und Barum benotet, weil sie auf trockener Fahrbahn nicht nur unharmonisch auf Lenkbewegungen ansprechen, sondern bei Ausweichmanövern auch früh zum Übersteuern neigen. Wegen extrem schlechter Leistung auf nasser Fahrbahn fallen die Modelle von Imperial und Wanli mit „mangelhaft“ durch. Der Bremsweg dieser Reifen ist bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h rund 10 Meter länger als der des Spitzenreiters Bridgestone (36,2 Meter).

In der Dimension 215/60 R16 für SUV wie beispielsweise Skoda Karoq, Audi Q3 und VW T-Roc sind die Modelle von Continental, Dunlop, Goodyear und Michelin laut ADAC „besonders empfehlenswert“. Abhängig vom individuellen Fahrprofil finden sich aber auch im Mittelfeld taugliche Pneus, denn sie werden meist nur wegen eines einzelnen Mankos abgewertet. Das lediglich „ausreichende“ Schlusslicht ist das Modell von Coopertires, bei dem sich der Fahrradius im Kurvenverlauf ändert und der Fahrer Probleme hatte, das Auto zu stabilisieren. Zusätzlich erreichte dieser Reifen beim Verschleißtest das mit Abstand schlechteste Ergebnis, nämlich 19.000 Kilometer weniger als der Spitzenreiter Sava.

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