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Frankreich testet neue Lärmblitzer

Besonders manipulierte Auspuffanlagen bedeuten für Anwohner oft eine gesundheitsgefährdende Lärmbelästigung
© Foto: irontrybex/stock.adobe.com

Die französische Polizei geht mit innovativen Geräten gegen zu laute Auto- und Motorradfahrer vor. In mehreren Städten läuft derzeit eine Testphase mit neuartigen Radarfallen, über die das Goslar Institut berichtet.


Datum:
30.04.2022
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit: 
2 min
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„Méduse“, zu Deutsch „Qualle“, heißen die sogenannten Lärmblitzer, die dabei helfen sollen, schädlichen Verkehrslärm zu vermindern und besonders laute Fahrer aus dem Verkehr zu ziehen. An einer Aufhängung sind vier Mikrofone angebracht, die in verschiedene Richtungen weisen. Damit können Schallwellen von verschiedenen Positionen aus erfasst werden. Auf diese Weise soll das Gerät bestimmte Geräusche aus dem Umgebungslärm herausfiltern und zugleich feststellen, aus welcher Richtung das betreffende Geräusch kommt. „Offiziellen Angaben zufolge soll Méduse ihre Lärmmessungen mehrmals pro Sekunde durchführen, um so selbst kurz anhaltenden Lärm wahrnehmen zu können, wie etwa ein zu lautes Auto oder Motorrad“, heißt es beim Goslar Institut. Mittels einer mit dem Lärmradar gekoppelten Kamera und einem Kennzeichenlesegerät kann dann der Halter des lärmenden Fahrzeugs ermittelt und ein Bußgeld verhängt werden.

„In Frankreich erhoffen sich die Verantwortlichen, mit dem neuen patentierten Radargerät ein Mittel gegen Lärmbelästigungen durch Autos und Motorräder gefunden zu haben“, schreibt das Goslar Institut weiter. Denn über zu laute Fahrzeuge klagen in Frankreich wie in Deutschland nicht nur die Anwohner in Innenstädten, sondern auch die Bewohner von Freizeitregionen und Ausflugszielen. Momentan sind die Lärmblitzer testweise in acht französischen Städten in Verwendung. Sollte die Testphase erfolgreich sein, könnten die innovativen Geräte demnächst auch hierzulande zum Einsatz kommen.

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