Klimaschutz darf Mobilität nicht einschränken

Klimaschutz sei elementar, dürfe aber nicht auf Kosten der Wirtschaft und des Menschen gehen, warnt der ADAC
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Klimaschutz ist eines der wichtigsten Themen in der heutigen Zeit. Trotzdem dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass er immer technisch machbar, ökonomisch sinnvoll und finanzierbar sein muss, betont der ADAC.


Datum:
19.09.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
3 min

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Fortschritte im Verkehrssektor, die den Klimaschutz voranbringen, hält der ADAC nach eigenen Aussagen für unverzichtbar. Entscheidend sei aber trotzdem, dass Klimaziele technisch machbar, ökonomisch sinnvoll und finanzierbar sind, schreibt der Autoclub in einer Pressemitteilung. Für den Verkehrssektor sei bereits das Ziel einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um 40 Prozent in Deutschland ambitioniert und mit deutlichen Kostensteigerungen für den Verbraucher verbunden.

Eine Verringerung des CO2-Ausstoßes um mehr als 40 Prozent, wie sie die Bundesregierung bis zum Jahr 2030 plant, könne nicht erreicht werden, ohne die Mobilität der deutschen Bevölkerung massiv einzuschränken, glaubt der ADAC. Fortschritte beim Klimaschutz im Verkehr seien zwar generell möglich und machbar, für einen Umstieg auf emissionsarme Fahrzeuge und Alternativen zum Auto brauche es aber viel mehr Zeit.

ADAC möchte an Verbrennern festhalten

Nicht einverstanden ist der ADAC darüber hinaus mit einem möglichen Verbot des Verbrennermotors. Unabhängig von den ökonomischen Folgen seien die klimaneutrale Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors und der Kraftstoffe wichtig für viele Fortschritte beim Klimaschutz. So gibt es hierzulande 47 Millionen Autos mit Verbrennungsmotoren, berichtet der ADAC, nur ein kleinerer Teil davon werde aber innerhalb der nächsten zehn Jahre durch batterieelektrische Fahrzeuge ersetzt werden können.

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