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Mehrheit mit Parksituation zufrieden

Vor allem in Innenstädten kann die Parkplatzsuche zur Tortur werden
© Foto: M.Jenkins/stock.adobe.com

Der ADAC hat 2.060 Verkehrsteilnehmer zu ihrem Verhalten und ihrer Zufriedenheit rund um das Thema Parken befragt. Unterschiede zeigten dabei sich unter anderem zwischen Innenstadt-, Stadtrand- und Landbewohnern.


Datum:
14.08.2022
Autor:
Marie Maier
Lesezeit: 
3 min
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Einen Parkplatz für das eigene Fahrzeug zu finden, ist nicht immer leicht. Pendler, Lieferverkehr und steigende Einwohnerzahlen verschärfen in Städten das Parkproblem. In einer Umfrage rund am das Thema Parken befragte der Automobilclub ADAC 2.060 Verkehrsteilnehmer zu ihrem Verhalten und ihren Wünschen. Dabei kam heraus, dass der Pkw mit einem Anteil von rund 60 Prozent das beliebteste Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit oder einen Innenstadtbesuch ist. Für die Strecke zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatzen nutzen demnach 58 Prozent der Befragten einen Pkw, heißt es in der Pressemitteilung des ADAC. An zweiter Stelle folgt das Fahrrad mit 13 Prozent und der öffentliche Personennahverkehr mit Bahn, Bus, S-Bahn, U-Bahn oder Tram mit elf Prozent an dritter Stelle. Noch mehr Personen (62 Prozent) nutzen den Pkw für einen Innenstadtbesuch. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen 39 Prozent, das Fahrrad 28 Prozent.

Persönliche Parksituation ist zufriedenstellend

Insgesamt waren die Befragten mit der eigenen Parksituation überwiegend zufrieden – mit Ausnahme der Innenstädte. Im eigenen Wohnumfeld sind besonders Pkw-, Moped-, Motorrad- und Rollerfahrer zufrieden, am wenigsten Lastenradfahrer. Die Zufriedenheit ist auch abhängig vom persönlichen Wohnumfeld. Im ländlichen Raum sind die Verkehrsteilnehmer besonders zufrieden: 87 Prozent der Pkw-Fahrer haben nichts zu beanstanden.

In der Innenstadt haben fast die Hälfte der Befragten mit 48 Prozent entweder einen reservierten Stellplatz oder einen Parkplatz auf Privatgrund. Am Straßenrand im Wohnumfeld ohne Bewohnerparkhausweis stellen 23 Prozent ihr Fahrzeug ab. Von auf dem Land wohnenden Personen sind es 86 beziehungsweise fünf Prozent.

Wünsche und Forderungen

Eine deutliche Gebührenerhöhung für das Bewohnerparken ohne Gegenleistung lehnt die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer ab. Auch der ersatzlose Abbau von Pkw-Stellplätzen zugunsten von Radwegen stößt auf Unmut. In Sachen digitales Parken gibt es unter Verkehrsteilnehmern aber deutliche Zustimmung – viele können sich vorstellen, künftig digitale Lösungen zur Optimierung des Parkens zu nutzen. Das sagen zwei Drittel der befragten Pkw-Fahrer in Bezug auf die Anzeige freier Stellplätze im Parkhaus oder am Straßenrand per Navi oder App und die Hälfte in Bezug auf das Handyparken.

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