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Warum Feuerlöscher im Auto sinnvoll sind

Neben Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste sollten Autofahrer auch immer einen Feuerlöscher an Bord haben
© Foto: GTÜ

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) rät dazu, auch einen Feuerlöscher im Fahrzeug mitzuführen. Doch nicht jedes Exemplar ist geeignet. Worauf Autofahrer beim Kauf achten sollten.


Datum:
07.08.2016
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Verbandkasten und Warndreieck gehören zur Standardausrüstung im Auto – zumal ihr Mitführen auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Anders sieht es da mit einem Feuerlöscher aus. Dabei rät die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) Autofahrern, einen solchen stets mit an Bord zu haben. Denn die meisten Fahrzeugbrände ließen sich mit einem Feuerlöscher beseitigen.

Wie Verbandkasten, Warnweste und Warndreieck sollte auch der Feuerlöscher so im Fahrzeug platziert sein, dass man ihn im Ernstfall schnell zur Hand hat. Autofahrer sollten beim Kauf darauf achten, dass der Feuerlöscher geprüft und zugelassen ist. Nur so sei laut der GTÜ gewährleistet, dass er im Ernstfall auch funktioniert. Zudem sollte der Feuerlöscher alle zwei Jahre von einem Fachmann überprüft werden. Damit Helfer bei einem Unfall sofort wissen, dass sich ein solches Gerät im Fahrzeug befindet, kann eine Kennzeichnung am Wagen angebracht werden.

Spektakuläre Expolsionen kommen selten vor

Mehrere tausend Fahrzeuge stehen nach Angaben der GTÜ jährlich auf deutschen Straßen in Flammen. Dabei passieren allerdings nur selten spektakuläre Explosionen, wie man es aus Actionfilmen kennt. Tests haben zudem bewiesen, dass es mehrere Minuten dauert, bevor das Feuer aus dem Motorraum in das Innere des Autos gelangt.

So sollten sich Autofahrer im Ernstfall verhalten: die Warnblinkanlage einschalten, auf den Seitenstreifen fahren, den Motor abstellen, Insassen aussteigen lassen, Feuerwehr über Handy oder Notrufsäule alarmieren. Erst dann sollte der Feuerlöscher zum Einsatz kommen. Dafür wird die Motorhaube einen winzigen Spalt geöffnet. Zur Sicherheit sollte der Wind dabei immer im Rücken sein. Die GTÜ weist darauf hin, dass der Brand gezielt mit kurzen Pulverstößen bekämpft werden muss, da der Feuerlöscher nur eine begrenzte Kapazität hat. Als Beispiel: Bereits nach zwölf Sekunden ist ein Zweikilo-Löscher leer.

Feuerlöscher für Fahrzeuge sind im Autofachhandel oder in der Kfz-Abteilung von Baumärkten erhältlich. Die GTÜ rät Autofahrern zu den handlichen Zwei-Kilogramm-ABC-Pulverlöschern. Kommt der Feuerlöscher zum Einsatz, übernimmt die Kfz-Versicherung in der Regel die Kosten für einen neuen Löscher oder eine Neubefüllung.

(ampnet/jg)   

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